Bumerang
Der Bumerang ist zwar schon sehr lange als eine traditionelle Wurfwaffe bekannt, doch in der heutigen Zeit zunehmend mehr als ein Sportgerät genutzt. Früher wurden Bumerangs aus Knochen gebaut. Heutzutage besteht ein Bumerang aus Sperr- oder Hartholz, Kunststoffen oder aus Metall.
Nur bei einem korrekten Wurf kehrt ein Bumerang zum Werfer zurück. Anders als das australische Wurfholz (Kylie genannt). Denn dieses Wurfholz fliegt weiter und geradliniger als ein Bumerang und fliegt zudem auch zielsicherer. Der Kylie wurde oft zur Jagd oder zur Verteidigung genutzt. Die traditionelle Form eines Bumerangs sieht wie ein großes “L” aus, der etwa zwei gleiche Schenkel besitzt. Wettkampbumerangs besitzen jedoch drei oder sogar mehr Schenkel.
Diese Schenkel, oder auch Arme bezeichnet, müssen aber nicht symmetrisch angeordnet sein. Die Symmetrie ist für einen sehr guten Bumerang auch nicht von Bedeutung, sondern viel mehr geht es um das Profil dieses Fluggeräts. Denn diese Arme müssen ein Profil aufweisen, die auch einen sehr guten Auftrieb erzeugen. Das Profil mit diesem Auftrieb ist ähnlich wie bei einer Tragfläche eines Flugzeuges geformt. Den Bumerang entdeckte man um etwa 1930 als Sportgerät.
Mit ihren unterschiedlichen Flugeigenschaften werden beim Sport verschiedene Disziplinen ausgeübt. Es gibt das Trickfangen (Trick Catch), wo der Bumerang sehr lange fliegt bevor er zum Werfer wieder punktgenau zurückkehrt. Eine weitere Disziplin ist das Jonglieren mit dem Bumerang (Juggling). Beim “Fast Catch” kommen diese Sportgeräte schon nach 3 Sekunden zum Werfer zurück. Dies sind jedoch nur einige Disziplinen. Vor allem in Australien, Europa, Japan und Nordamerika wird der Bumerang-Sport betrieben.

